HOORN – Breekt Tim Knol ook door in Duitsland? In ieder geval hebben verschillende Duitse media al over hem geschreven: “erstaunlichem Talent”. Het wordt voor onze stadsgenoot steeds lastiger om bescheiden te blijven…
Lees hier een artikel dat op verschillende Duitse sites te lezen is:
Tim Knol huldigt dem US-Folkrock
Ausgerechnet ein junger Mann vom idyllischen Ijsselmeer in Nordholland schickt sich an, den Koryphäen des US-Folkrock Konkurrenz zu machen: Dem gerade mal 21-jährigen Tim Knol aus dem Provinzstädtchen Hoorn ist mit seinem Debüt eine mehr als angenehme Überraschung gelungen.
Berlin (dpa) - Ausgerechnet ein junger Mann vom idyllischen Ijsselmeer in Nordholland schickt sich an, den Koryphäen des US-Folkrock Konkurrenz zu machen: Dem gerade mal 21-jährigen Tim Knol aus dem Provinzstädtchen Hoorn ist mit seinem Debüt eine mehr als angenehme Überraschung gelungen.
In den Niederlanden ist der in all seiner Pausbäckigkeit an den großen Singer/Songwriter Ron Sexsmith erinnernde Knol bereits eine große Nummer. Er spielte vor einem ausverkauften «Paradiso» in Amsterdam und erntete hymnisches Lob für sein selbstbetiteltes erstes Album.
Völlig zu Recht: Die 14 frischen, sauber komponierten Songs zwischen Folk, Countrypop und Americana zeugen von erstaunlichem Talent und beachtlicher (Früh-)Reife. Bei den Arrangements wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt: Neben der klassischen Besetzung Gitarre/Bass/Schlagzeug polstern Piano, Mellotron, Banjo, eine Steel-Gitarre und gelegentlich auch Streicher (am schönsten im sentimentalen «Sam« und in «Find All The Love») den Sound aus.
Zudem verfügt Tim Knol über eine erstklassige Stimme, die sein jugendliches Alter nicht erkennen lässt: Irgendwo zwischen Ryan Adams, Jeff Tweedy (Wilco) und dem schon erwähnten Ron Sexsmith, croont und raspelt er sich durch solide Midtempo-Rocker und wehmütige Balladen.
Die Stimmung von Knols Liedern erinnert an ein weiteres offenkundiges Vorbild, den großen Neil Young. In «Driving Home» zitiert er wortwörtlich das legendäre «Tonight’s The Night» des Kanadiers. Andere Lieder (zum Beispiel «Sounds Familiar») orientieren sich an den Youngschen «Harvest»- und «Harvest Moon»-Phasen.
Logischerweise fehlt einem Twen aus der holländischen Provinz noch die Souveränität und Welterfahrenheit der nordamerikanischen Top-Songwriter, und manches an diesem Debüt wirkt noch etwas ungelenk oder überambitioniert. Dennoch kann man den Mut Tim Knols nur bewundern, sich so früh dem internationalen Vergleich in einem dicht besiedelten Genre zu stellen.